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MPU - Vorbereitung - PUNKTE

MPU Verordnung wegen zu vielen Punkten in Flensburg

Die Führerscheinstelle hat Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen, auf Grund  einer Ansammlung von 8 oder mehr Punkten in der Flensburger Punktekartei.

Sie wurden verwarnt oder ermahnt, bis 8 Punkte erreicht waren. Dann hat man sie aufgefordert, am besten freiwillig, die Fahrerlaubnis zurück zu geben. (erspart Kosten). Sollten Sie einen Anwalt eingeschaltet haben, haben Sie festgestellt dass es nichts nutzt.

Es gibt eine Menge Verstöße, die dazu führen können, dass Ihr Punktekonto steigt. Telefonieren mit dem Handy währen der Fahrt, Geschwindigkeitsüberschreitungen, abgefahrene Reifen oder fehlender Abstand. Führen eines Fahrzeuges ohne Erlaubnis, Nötigung oder Unfallflucht vorhanden sind.

Haben Sie vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt? Sind die Verstöße in zeitlich kurzem Abstand erfolgt? Diese Aspekte spielen bei der Entscheidung eine nicht unwichtige Rolle.

Die Führerscheinstelle prüft ihren Fall sorgfältig, und entscheidet dann individuell ob eine MPU nötig ist oder nicht. 

Erstgespräch

Im kostenlosen Erstberatungsgespräch erhalten Sie einen Überblick über Ablauf, Inhalt, Dauer und Kosten unserer MPU Vorbereitung.

Wir führen ein vier Augen Gespräch, in dem ich Einblick in Ihre persönliche Situation erhalte. Der erste Schritt zur erfolgreichen MPU.

Wir sprechen über den Arbeitsaufwand, ihre individuelle Problemstruktur und entwickeln ein Konzept angelehnt an ihre zeitliche Vorstellung.

Jede weitere Vorgehensweise, ist speziell auf Sie und Ihre Bedürfnisse abgestimmt und zugeschnitten.

Sie erhalten alle notwendigen Informationen für Ihre weitere Vorbereitung auf den MPU Termin.

MPU Vorbereitung

1. Biographie

Die Beratung beginnt mit einer biographischen Skizze. Sie dient zum besseren Verständnis Ihrer Situation für den Gutachter. Was in der Teilnamebescheinigung, die ich Ihnen ausstelle letztendlich steht, bleibt alleine Ihnen überlassen. Ich stehe unter Schweigepflicht und bin niemandem Verpflichtet Auskunft zu erteilen. Ich unterstütze Sie und arbeite mit Ihnen, nicht gegen Sie. Es ist oftmals nur  sinnvoll ganze Zusammenhänge zu kennen, um die Dinge richtig zu verstehen. Der Gutachter deutet es positiv, wenn jemand die Daten seines Lebens kennt, und verantwortungsvoll damit umgehen kann.

2. Delikte

Warum haben Sie sich nicht an die Regeln gehalten, ist hier die zentrale Frage.

Die Antwort: ich dachte nicht daran, dass etwas passieren kann, oder ich hatte es eilig..... oder mein Auto fuhr auch mit abgefahrenen Reifen sicher...Selbst ein Notfall ist vermutlich kein Grund.

Warum?

Weil Sie sich und andere gefährdet haben!!!

Es ergeben sich viele Warum- Fragen, die sorgfältig betrachtet und bearbeitet werden sollten. Standen Sie unter Belastung? Wie war die Stimmung?

Wie waren ihre Gedanken?

Nur aufzählen von Fehlern von den einzelnen Delikttagen, werden nicht ausreichen für eine positive MPU. Es könnte sogar der Eindruck entstehen, das außer dem Wissen um die Tatsache keine eigentlichen Hintergründe, Zusammenhänge verstanden werden. Faktoren , die den Augenblick ungünstig beeinflusst haben, private Aspekte / Fehlentwicklungen sowie berufliche.

Gutachter wissen auf Grund ihrer Erfahrung, das die Problematik viel tiefer im Leben und Ihrer Persönlichkeit liegt. Selbstüberschätzung, fehlendes Verantwortungsbewusstsein, verdrängen von unangenehmen Dingen. Oder gar andere für das eigene Verhalten zu beschuldigen.

Entscheidend ist, das Sie, und nur Sie für die Tatfahrt etc. verantwortlich sind und niemand anderes.  Wir werden in unseren gemeinsamen Treffen diesen Fragen besonders widmen damit Sie  anschließend in der MPU in der Lage sind  , Hintergründe für die Delikte zu benennen, ohne den Eindruck zu hinterlassen sich herausreden zu wollen.

Wir erarbeiten  ihre ganz persönlichen Schwachpunkte. Die Punkte in Ihrem Leben die das negative Verhalten begünstigt hat.

3. Problembewusstsein

Können Sie Ihr Problem erkenn? Welche Probleme können sich aus dem Fehlverhalten ergeben? Dem Gutachter ist es wichtig, das er erkennen kann das Ihnen das Gefahrenpotential bewusst ist. Herunter spielen, negieren der Verstöße, einzelne Situationen zu beschwichtigen, gepaart mit sinnfreien Erklärungsversuchen, wird Ihnen ein unsanftes erwachen bescheren.

In meiner Vorbereitung steht die Verkehrssicherheit im Vordergrund. Sollte Ihr Delikt verhalten Geschwindikeitsüberschreitungen beinhalten, werden wir Bremsweg, Reaktionswege, Anhaltewege berechnen und herausarbeiten wie schwerwiegend ihr Delikt in den Straßenverkehr eingegriffen hat.

Eventuell vorgenommene, verbotene Veränderungen am Fahrzeug sollten Sie benennen können und die Gefahrenquellen erläutern. So kann zum Beispiel, Motortuning zu einer Gefahr werden, da die Bremsanlage für die erhöhte Leistung nicht ausgelegt ist. Falsche Bereifung verschlechtert die Bodenhaftung und erhöht die Gefahr aus der Kurve geschleudert zu werden.

Sie werden Sich der Wahrheit stellen müssen, auch wenn es unangenehm ist zu erkennen, das andere durch Sie in Gefahr geraten sind. Äußern  Sie ehrlich in der MPU ihrer Betroffenheit und Veränderung, und Sie haben gute Chancen auf eine positive Begutachtung.

4. Selbstwahrnehmnung

Der Gutachter möchte wissen, wie Sie selbst über sich urteilen. Es werden Fragen gestellt, wie z.B. Halte Sie sich für einen exzellenten Fahrer, der mit Risikosituationen umgehen kann? Ist das Risiko vertretbar?

Es geht nicht darum, im Gutachten von den eigenen tollen Fahrkünsten zu erzählen. Für den Gutachter zählt, dass im Verkehr immer mit Fehlern Anderer zu rechnen ist und das Sie das nur durch eine angepasste Fahrweise die den Regeln der STVA entspricht, würdigen und ernst nehmen.

Wir werden erarbeiten, was alles hätte passieren können. Das Sie am Ende über ein Bewusstsein der Gefahrenquellen verfügen, die von Ihnen ausgegangen sind.

Wichtig ist, das Sie in der MPU glaubhaft erklären können, das sie sich in ZUknft an die Regeln halten, vollkommen unabhängig der äußeren Umstände und der evtl. drohenden Folgen wie z. B. zu spät kommen.

5. Verhaltensänderung

Entscheidend ist, das Sie Ihre Veränderungen benennen können, und vor allem auch wie oder wodurch sich die Veränderungen ergaben.  Es sollte erkennbar sein, das es keine Lippenbekenntnisse sind, sondern dauerhaftes Verhalten.

Die Darstellung der Veränderung kann man auf unterschiedliche Weise darstellen.

Einmal der Reifungsprozess oder Wertebewusstsein.

Ein Reifeprozess, der eine Weile dauert.

Im Reifeprozess sollte klar ersichtlich sein, das Ihr Verhalten nur vorrübergehend war und dass diese Zeit nun vorrüber ist, und die Verantwortung übernehmen.

Wertemodell:

Welche Werte sind Ihnen wichtig? Werte die Sie bereits hatten und weiter übernehmen wollen?

Welche Werte wurden im Elternhaus gelebt und vermittelt. Welche sind Ihnen heute wieder wichtig, und haben Sie in ihr „neues „Leben integriert.

Zu jüngeren Zeiten waren Geld und Geltung wichtig. Heute sind es vielleicht Wohnung, Urlaub, Familie, Kinder etc.

Wie ändern die Werte Ihr Leben? Wir erarbeiten das Thema Werte individuell auf Ihre Person angepasst. Bei der MPU können Sie den Gutachter so überzeugen, das Sie in Zukunft z.B. punktefrei  am Straßenverkehr teilnehmen können.

Vergleichen früher und heute. Wie haben Sie sich früher verhalten und wie tuen Sie es heute? Wie haben Sie die Veränderung vollzogen und wie hat es ihr Leben verändert?

6. Zukunft

Wenn der Gutachter die Vergangenheit ausreichend beleuchtet hat, wird er sich der Zukunft zuwenden. Er wird versuchen herauszufinden, was Sie tuen um zukünftig punktefrei am Straßenverkehr teilzunehmen. Er möchte herausfinden wie hoch die Rückfallgefahr ist, und ob Ihnen genau das bewusst ist.

Eine ausführliche Darstellung Ihrer Veränderungen, sowohl der Werte und Einstellungen, in belastenden Situationen, in der Freizeit oder im Umgang mit Problemen sind von besonderer Wichtigkeit.

Der Gutachter will wissen, wie sie prekäre Situationen in Zukunft meistern, und wie Sie sie bewältigen werden. Um ein positives Gutachten zu erreichen, werden wir ausreichend viel Zeit darauf verwenden, diese Themen besonders gründlich zu bearbeiten.

Erfolgschancen

Vorbereitungsumfang

Ich bin mir bewusst, das der Verlust des Führerschein nicht nur eine psychische Belastung hervorruft .- auch eine finanzielle.

Die Dauer der Vorbereitung ist abhängig der Delikte und persönlichen Situation. Die Angabe einer „genauen Zeitangabe“, im Vorfeld erachte ich als unseriös.

Manchmal sind es nur 8 Sitzungen, manchmal braucht es 10-20. Nach der ersten Analyse ihrer Unterlagen, kann ich Ihnen eine ca. Sitzungsangabe machen, damit Sie wissen auf was Sie sich einstellen können.

Das einzige was ich Ihnen mit Sicherheit zusagen kann, das es mein Anliegen und meiner Arbeitsphilosophie entspricht, Sie im kürzestmöglichen Zeitraum so vorzubereiten , das sie sicher zur MPU gehen und bestehen können.

Handels Sie rechtzeitig um keine Zeit zu verlieren. Rufen Sie mich an und wir vereinbaren einen Termin für Ihr  kostenloses Erstgespräch. Dann wissen Sie von Beginn an was zu tuen ist, Sie verlieren keine unnötige Zeit, und haben die Chance mit hoher Wahrscheinlichkeit beim ersten MPU Termin zu bestehen und Ihren Führerschein wiederzuerlangen.