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Drogen

MPU Verordnung nach Drogenkonsum

Nur Drogen zu besitzen, reicht im allgemeinen nicht aus, um eine MPU anzuordnen. Um die Fahrerlaubnis zu zu entziehen, benötigt die Behörde rechtlich einwandfreie Hinweise das Sie Drogen konsumiert haben.

Die Aussage der Polizei, ein positives Drogenscreening oder eine Blutabnahme sind Voraussetzung zur MPU-Anordnung.

Beim Nachweis des Konsums – Blutprobe- am Delikttag  Unterschieden wir zwei Varianten.

Cannabis ist eine Substanz die eine Sonderrolle einnimmt. Nicht unbedingt wird nach dem Konsum eine MPU angeordnet. Durch den immer werdenden höheren THC –Gehalt hat sich die Sachlage in den letzten Jahren verändert.

Wird bei Ihnen weniger als 1ng/ml reines THC am Konsumtag gemessen, und der Carbonsäurewert liegt unter 10ng/ ml besteht die Aussicht das Sie keine MPU durchlaufen müssen. Liegt einer dieser Werte allerdings über dem dem angegebenen Richtwert, oder Sie sind mehrfach im Straßenverkehr mit Cannabis aufgefallen, ist damit zu rechnen das ein Facharztgutachten erstellt wird , wonach die Führerscheinstelle dann entscheidet, ob sie eine MPU anordnet.

Drogen wie Kokain, Heroin, halluninogene Drogen,  Amphetamine (Speed etc.... ) die sogenannten schweren Drogen, führen automatisch, wenn Sie unter Einfluß der Drogen gefahren sind z.B. mit dem Nachweis durch einen Blutwert, nach einer Polizeikontrolle , zur Anordnung einer MPU. 

Erstgespräch

Wenn wir uns kennen gelernt und Sie mir Ihre Situation geschildert haben, kann ich mich in Ihren Fall einarbeiten, ein erste Analyse machen und bereits eine Übersicht über die zu erwartende MPU geben.

Haaranalyse? Urinscreenig? Drogenscreening? Abstinenznachweise? Gibt es Sperrfristen. Ist eine Suchtberatung oder Entzug erforderlich oder könnte kontrollierter Konsum ausreichend.

Im kostenlosen Erstberatungsgespräch erhalten Sie einen Überblick über Ablauf, Inhalt, Dauer und Kosten unserer MPU Vorbereitung.

Wir führen ein vier Augen Gespräch, in dem ich Einblick in Ihre ganz persönliche Situation erhalte. Der erste Schritt zur erfolgreichen MPU.

Wir sprechen über den Arbeitsaufwand, ihre individuelle Problemstruktur und entwickeln ein Konzept angelehnt an ihre zeitliche Vorstellung.

Jede weitere Vorgehensweise, ist speziell auf Sie und Ihre Bedürfnisse abgestimmt und zugeschnitten.

Sie erhalten alle notwendigen Informationen für Ihre weitere Vorbereitung auf den MPU Termin.

Vorbereitung

1. Die Beratung beginnt mit einer biographischen Skitze. Sie dient zum besseren Verständis Ihrer Situation für den Gutachter. Was in der Teilnamebescheinigung die ich Ihnen ausstelle letztendlich steht, ist alleine Ihnen überlassen.  Ich stehe unter Schweigepflicht und bin niemandem Verpflichtet Auskunft zu erteilen. Es ist nur manchmal sinnvoll ganze Zusammenhänge zu kennen, um die Dinge zu verstehen.

2. Einstig in den Drogenkonsum

Wie war Ihre Entwicklung des Drogenkonsums?

Hier ist es von nicht zu vernachlässigten Wichtigkeit ,ein sorgfälltige Betrachtung Ihrer Drogenvergangenheit .

Was fanden Sie damals beim ersten Konsum faszinierend? Welche Erwartungen hatten sie an die Droge bzgl. der Wirkung? Wie ahben Ihre Freunde den Konsum erlebt und beurteilt? Aus diesen Antworten werden wie in der Vorbereitung wichtige Erkenntnisse ziehen und analysieren.

Sie werden in der Lage sein, während der MPu zu erklären, warum sie die Droge trotz Angst vor Konsequenzen konsumiert haben.

3. Regelmäßigkeit, Selbstbetrug, Weiterentwicklung

Hier möchte der Gutachter von Ihnen wissen, warum sie nach dem ersten Konsum nicht ausgestiegen sind. Die Vermutung liegt dem Gutachter nahe, das Ihr Konsum mit der Zeit angestiegen ist.

Wie rechtfertigen Sie diese Veränderung und das aufweichen Ihrer Werte? Welche Verharmlosungen haben sie dabei unterstützt , Ausreden die Ihr Gewissen erleichtert haben? Wie konnte es dazu kommen, das die Droge von Ihrem Leben einen solchen Einfluss gewonnen hat, das es zwar wussten, aber nicht mehr gegengesteuert haben?

Auch hier liegt jeder Fall anders. Die Fragen warum , weshalb und weswegen finden wir gemeinsam heraus.

4. Selbstkritik und Selbstbeurteilung

Der Gutachter wird erfragen wie Sie persönlich Ihre Entwicklung beurteilen.

Die Darstellung Ihrer eigenen Geschichte. Mein Fokus wird in unserer gemeinsamen Arbeit verstärkt auf der kritische Sicht Ihrer Vergangenheit liegen. Kontrollverlust, unkontrollierbares Verlangen dem Sie nicht entrinnen können, Realitätsverlust, Toleranzentwicklung, negieren der Gefahren durch die Einnahme von Drogen und das missachten des seelischen und körperlichen Verfalls.

In unseren Einzelgesprächen finden wir die Variante die Ihrer Vergangenheitsgeschichte entspricht.

5. Drogenkonsumverlauf

Während der Untersuchung (dem medizinischen und psychologischen Teil) werden sie häufig aufgefordert Ihren früheren Konsumverlauf zu schildern. Es wir gerne gesehen, wenn Sie den Verlauf in einer Drogenkurve oder einer Tabelle darstellen können. Wir erarbeiten diesen Verlauf gemeinsam. Die Unterlagen können Sie mit zur  MPU nehmen.

6. Motive zur Drogeneinnahmen

Warum, überhaupt? Warum diese Drogen? Was hat Drogenkonsum attraktiv gemacht? Welche Wirkung hatten Drogen auf Sie? Hier möchte der Gutachter spezifische Motive hören, die für sie ausschlaggebend waren. Die Bedeutung und den Wert der die Droge für sie unentbehrlich gemacht hat. Kurz und knapp, das komplette Portfolio was Sie zum Konsum veranlasst hat.

In diesem Teil geht es dem Gutachter darum, das Sie ein Problembewusstsein erkennen lassen. Was hat die Droge für eine Rolle gespielt, und sind Sie nun bereit sich kritisch der Vergangenheit zu stellen.

7. Kritische Beurteilung der Drogen

Wie stehen Sie zu Drogen?

Ist Ihnen klar welche Verantwortung, welche Gefahren von Drogen ausgehen?

Das Wissen um die Fakten die den Drogenkonsum als problematisch erkennen lassen, sollten Ihnen bestens bei der MPU bekannt sein.

Die Beeinträchtigung der Gesundheit, der Preis in den unterschiedlichen Lebensbereichen der gezahlt werden muss, Toleranzentwicklung, Abhängigkeit von Seele und Psyche, Dosierproblem( Überdosis) und, und, und.

Der ethische Teil der Drogen, dem Dealen, wird ein Teil unserer Arbeit sein. Was macht es mit Familien, in denen ein Kind Drogenabhängig ist?

Sie werden in der Lage sein handfeste Argumente gegen Drogen benennen zu können und erklären wie gefährlich, unsozial und selbstzerstörerisch Drogen sind.

8. Abhängigkeit von Drogen

Hier möchte der Gutachter ihre Selbsteinschätzung bezüglich des Drogenkonsums wissen. Körperlich und seelisch abhängig? War es nur Missbrauch  oder entstand eine Abhängigkeit? Hatten Sie Ihr Handeln noch  im Griff? War die Menge die Sie konsumiert haben, zu viel? Der Gutachter will wissen, ob Ihr Selbstbild beim Rückblick auf ihre  Vergangenheit mit Ihrer Realität der Drogenvergangenheit übereinstimmt. Wichtig ist das keine Missverständnisse über die Sprache entstehen.

Sie Sprechen etwas aus oder an, meinen es anders. Die Gutachtersprache ist nicht unwichtig zu verstehen und zum Teil auch selbst zu verwenden.

9. Abstinenzmotive und Veränderungen

Nur dann haben Sie Aussicht auf ein positives Gutachten, wenn Sie erstens 6-12 Monate nachweisen können das Sie nicht konsumiert haben, und entscheidende Veränderungen in Ihrem Leben vorgenommen haben. Beides, Abstinenz und Veränderung müssen den Gutachter überzeugen.

Spezifische Abstinenzmotive und Veränderungen werden dezidiert erfragt werden. Sei es der Wechsel des Freundeskreise, Freizeitaktivitäten berufliche oder private

Bedingungen. In wie fern sich Ihre persönliche Einstellung zu Drogen verändert hat.

In unserer gemeinsamen Arbeit werden wir herausfinden wo sie ansetzen

können. Wir werden die Drogenszene beleuchten und herausarbeiten wie die sozialen Strukturen arbeiten, die kaum eine Möglichkeit geben aus dem Sumpf wieder auszusteigen.

Wenn Sie die inneren und äußeren Beweggründe des Drogenkonsums verstanden und verändert haben, haben Sie große Chancen auf eine positive MPU.

10. Vermeidung eines Rückfalls

Die Zukunft ist die letzte Station der MPU. Erst die Vergangenheit betrachten und dann in die Zukunft schauen.

Der Gutachter möchte Wissen was ihr Plan ist, um nicht in die Rückfallfalle zu geraten. Was möchten Sie tuen, das Sie nie wider in die Gefahr geraten rückfällig zu werden. Nur das Lippenbekenntnis, „Ich werde nie wieder.... !“ genügt nicht. Auch hier wird von Ihnen dezidierte, genau beschriebene Argumente verlangt. Wie gestalten Sie Ihre Freizeit? Wie stabil sind Sie jetzt in problematischen Situationen?

Wie gehen Sie in Zukunft mit Problemen um? Ist der verhängnisvolle Freundeskreis

Derselbe? All das werden wir in unseren Vorbereitungsstunden genauestens erarbeiten.

Melden Sie sich sobald wie möglich zu einem kostenlosen Erstgespräch an.

Es ist unverbindlich, und Sie erhalten wichtige Informationen. Sie können sich anschließend entscheiden ob wir ein gemeinsam an Ihrer positiven MPU arbeiten werden. 

Vorbereitunsumfang

Ich bin mir bewusst, das der Verlust des Führerschein nicht nur eine psychische Belastung hervorruft .- auch eine finanzielle. Die Dauer der Vorbereitung ist abhängig der Delikte und persönlichen Situation. Die Angabe einer „genauen Zeitangabe“, im Vorfeld erachte ich als unseriös. Manchmal sind es nur 8 Sitzungen, manchmal braucht es 10-20. Nach der ersten Analyse ihrer Unterlagen, kann ich Ihnen eine ca. Sitzungsangabe machen, damit Sie wissen auf was Sie sich einstellen können. Das einzige was ich Ihnen mit Sicherheit zusagen kann, das es mein Anliegen und meine Arbeitsphilosophie entspricht, Sie im kürzestmöglichen Zeitraum so vorzubereiten , das sie sicher zur MPU gehen und bestehen können.

Handels Sie rechtzeitig um keine Zeit zu verlieren. Rufen Sie mich an und wir vereinbaren einen Termin für Ihr  kostenloses Erstgespräch. Dann wissen Sie von Beginn an was zu tuen ist, Sie verlieren keine unnötige Zeit, und haben die Chance mit hoher Wahrscheinlichkeit beim ersten MPU Termin zu bestehen und Ihren Führerschein wiederzuerlangen.