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Alkohol

MPU Verordnung wegen Alkohol am Steuer

Alkohol und Auto fahren gehören nicht zusammen!

Alkohol wird häufig in seiner Wirkung unterschätzt!

 

Ab 0,2% - Konzentration und Sehvermögen lassen nach

Ab 0,3% - Subjektive bemerkbare Alkoholisierung: erste nachweisbare Probleme bei komplexen Tätigkeiten wie Autofahren                       

Ab 0,5% - Experimentell nachweisbare Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit

0,5 bis 1,0% - Enthemmung, Redseligkeit, zunehmende Störung der Sinnesfunktionen

1,0 bis 1,5% - Deutliche Enthemmnung, undeutliche Aussprache, Schwindelgefühl und Erbrechen möglich, Generell Beeinträchtigung der Motorik sowie Störungen der Sinnesorgane

1,5 bis 2,0% - Unsicherer Gang bei Alkoholgewohnten, Distanzlosigkeit, Uneinsichtig

ab 2,0% - Bei Alkoholgewohnten besteht das Risiko einer tödlichen Alkoholvergiftung

2,5  bis  3,0% - Allgemeiner  Persönlichkeitsabbau, Bewusstseinseintrübung. Außerdem Gefahr des Erstickens an Erbrochenem               

3,0 bis 3,5% - Torkeln, Lallen, Orientierungslosigkeit

3,5 bis 5,0% - Tödliche Alkoholvergiftung auch bei Gewohnheitstrinkern

Quelle: ADAC

Alkohol im Straßenverkehr, und seien es noch so geringe Mengen, sind kein Kavaliersdelikt!

Wer alkoholbedingt Ausfallerscheinung zeigt, etwa Schlangenlinien fährt, ist schon bei 0,3 wegen einer Straftat dran. Dies wird genauso hart sanktioniert wie jemand mit 1,1 Promille. Das heißt: Geldstrafe von mind. 30 Tagessätzen, ca. einem Netto Monatsgehalt, 3 Punkte in Flensburg und Entzug des Führerscheins.

Wer seine Fahrerlaubnis wiederhaben will, muss einen Antrag auf Neuerteilung stellen. Die Behörde prüft, ob sie dafür eine Medizinisch-psychologische Untersuchung verlangen muss. Ausschlaggebend ist hier die Vorgeschichte und die Umstände der Alkoholfahrt.

Passiert es morgens um 10:00 Uhr oder am späten Abend, sind Sie Ersttäter oder Wiederholungstäter.

Die Anordnung der MPU-Grenze bei Alkoholdelikten ist Landesabhängig.

In NRW wird definitiv bei einem Wert von 1,6% eine MPU gefordert.

In Berlin und Bayern z.B. bei bereits 1,1%

Die 1,6% Grenze gilt im übrigen auch als Straftat für den Fahrradfahrer, der seinen Drahtesel gefahren anstatt geschoben hat. 20-30 Tagesätze, 2 Punkte in Flensburg und Sie müssen zur MPU. Fallen Sie bei der MPU durch, verlieren Sie dann noch Ihren Führerschein.

Sie sind zum 2. Mal von der Polizei mit 0,5% angehalten worden. Was passiert?

Ist der erste Verstoß zum Zeitpunkt der 2. Alkoholfahrt noch nicht in Flensburg gelöscht, wird nicht nur eine Geldbuße von 1000€ fällig, Ihr Führerschein wird für 3 Monate eingezogen, Sie erhalten 2 Punkte im Flensburger Register. und Sie müssen zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU).

Vorsicht: Weder der Espresso nach dem Grappa, noch eine kalte Dusche nach der Party, weder ein Glas Tomatensaft noch das Ausschwitzen beim Joggen senken den Pegel. 

 

 

Die Beratung (MPU – Vorbereitung) nach Alkoholdelikten

Wenn wir uns kennen gelernt und Sie mir Ihre Situation geschildert haben, kann ich mich in Ihren Fall einarbeiten, ein erste Analyse machen und bereits eine Übersicht über die zu erwartende MPU geben.

Haaranalyse? Urinscreenig? Drogenscreening? Abstinenznachweise? Gibt es Sperrfristen. Ist eine Suchtberatung oder Entzug erforderlich oder könnte kontrollierter Konsum ausreichend.

Im kostenlosen Erstberatungsgespräch erhalten Sie einen Überblick über Ablauf, Inhalt, Dauer und Kosten unserer MPU Vorbereitung.

Wir führen ein vier Augen Gespräch, in dem ich Einblick in Ihre ganz persönliche Situation erhalte. Der erste Schritt zur erfolgreichen MPU.

Wir sprechen über den Arbeitsaufwand, ihre individuelle Problemstruktur und entwickeln ein Konzept angelehnt an ihre zeitliche Vorstellung.

Jede weitere Vorgehensweise, ist speziell auf Sie und Ihre Bedürfnisse abgestimmt und zugeschnitten.

Sie erhalten alle notwendigen Informationen für Ihre weitere Vorbereitung auf den MPU Termin.

 

Vorbereitung

1. Die Vorbereitung beginnt mit einer biographischen Skizze. Sie dient zum besseren Verständnis Ihrer Situation für den Gutachter. Was in der Teilnahmebescheinigung die ich Ihnen ausstelle letztendlich steht, ist alleine Ihnen überlassen.  Ich stehe unter Schweigepflicht und bin niemandem Verpflichtet Auskunft zu erteilen. Es ist nur manchmal sinnvoll ganze Zusammenhänge zu kennen, um die Dinge zu verstehen.

2. Analyse der Alkoholfahrt

Hier möchte der Gutachter wissen, warum es passiert ist und was damals passierte. Aus welchem Grund haben Sie so viel Alkohol getrunken und wie haben sei sich dabei gefühlt. Wichtig ist hier das diese Fragen kritisch analysierte werden und Konzepte besprechen. Der Gutachter reagiert irritiert, wenn er das Gefühl hat, sie reden sich raus. Wichtig ist es die Ursachen bzw. Hintergründe für die Deliktfahrt zu benennen ohne den Eindruck zu erwecken, dass sie sich herausreden möchten. Das berechnen der Trinkmenge für den Delikttag werden wir proben. Der Gutachter wird es sehr zu schätzen wissen, wenn er sieht das Sie sich mit dem besagten Unglückstag auseinander gesetzt haben.

3. Trinkvergangenheit

Haben Sie keine Angst, ihr tatsächliches Trinkverhalten offen zu legen. Sie werden nicht als Alkoholiker abgestempelt. 

Vorsicht. Beschönigen der Trinkvergangenheit ist ein glattes Eis. Häufig wissen die Gutachter alleine an Hand der Promille die bei der Blutuntersuchung stattgefunden hat, das Ihre Aussage nicht stimmen kann. Seien Sie ehrlich, auch wenn es unangenehm ist.

Wir erarbeiten gemeinsam eine Trinkkurve, die nicht geschönt ist und den Erwartungen des Gutachters entspricht.

4. Trinkmotive

Hier ist es wichtig, das der Gutachter erkennt, das ein Problembewusstsein vorliegt.

Das Sie erkannt haben, welche Rolle /Bedeutung Alkohol in Ihrem Leben gespielt hatte und sich selbstkritisch ihrer Trinkvergangenheit gestellt.

Wann wurde Alkohol konsumiert? Welche Mengen? Über welche Zeiträume und zu welchen Anlässen. Wir werden auch hier gemeinsam analytisch die Motive erarbeiten.

5. Alkoholproblem und Abhängigkeit

Hier geht es um Ihre Selbsteinschätzung. Haben Sie Alkohol nur missbraucht oder waren Sie bereist abhängig? Körperlich oder seelisch? Hatten Sie einen überdurchschnittlichen Konsum oder tranken Sie nur gelegentlich? Wichtig ist das Sie im Rückblick der Beurteilung Ihrer Alkoholgeschichte Ihr Selbstbild realistisch eingeschätzt wird.

6. Veränderungen und Abstinzmotive

So sehr wie sie es bereuen und die Einsicht bekunden, es reicht für ein positives Gutachten nicht aus. Sie müssen dem Gutachter beweisen, das Sie den Umgang mit Alkohl dauerhaft verändert haben. Lippenbekenntnisse reichen nicht.

Hier möchte man wissen, das Sie es ernst meinen. Das Sie in der Lage sind und den Willen haben im Falle de „Versuchung“ auch NEIN sagen können.

Um den Beweis anzutreten, werden die varanten der Abstinzzeit von 6 oder 12 Monaten gefordert. Durch Ihre Veränderungsabsichten, Motivation untermauern Sie in der MPU  Ihr zukünftiges Trinkverhalten,- die chansen auf ein positiver Gutachten steigt um ein vielfaches.

7. Vermeidung und Rückfallgefahr

Wenn die Vergangenheit erforscht und aufgearbeitet ist, kann der Blick auf die Zukunft gerichtet werden. Hier will der Gutachter genau wissen, was Sie zu machen gedenken damit eine Alkoholfahrt nie wieder vorkommt. „Ich trinke nichts mehr“,- reicht definitiv nicht aus! Sie müssen Ihre Entscheidung, Ihre Stabilität begründen und in Beispielen darlegen, wie sie sich z.B. in der Freizeit, bei Problemen, Veranstaltungen Stresssituationen verhalten. Was sie im Notfallkoffer haben, wenn es ganz brenzlig wird.

Wahrscheinlich haben Sie spätestens jetzt verstanden, das die MPU nicht eine Prüfung ist, die der Willkür des Gutachters unterworfen ist. Die Gutachter haben eine verantwortungsvolle Aufgabe. Sie müssen testen, das Sie in der Lage sind, sich und andere im Straßenverkehr nicht zu gefährden. Und genau bei diesem Weg, in der MPU zu beweisen, das Sie keine Gefahr sind werden wir gemeinsam erabeiten. 

Ich weise Sie sowohl auf NO GO´Ss hin, und wir erarbeiten gemeinsam die Wichtigen Punkte auf die in der MPu besonderes Augenmerk gelegt wird.

Selbstverständlich erhalten Sie eine Teilnamebescheinigung, die Sie am Tag der MPU vor der Prüfung vorlegen werden.

Vorbereitunsumfang für die MPU

Ich bin mir bewusst, das der Verlust des Führerschein nicht nur eine psychische Belastung hervorruft .- auch eine finanzielle.

Die Dauer der Vorbereitung ist abhängig der Delikte und persönlichen Situation.

Die Angabe einer „genauen Zeitangabe“, im Vorfeld erachte ich als unseriös.

Manchmal sind es nur 8 Sitzungen, manchmal braucht es 10-20. Nach der ersten Analyse ihrer Unterlagen, kann ich Ihnen eine ca. Sitzungsangabe machen, damit Sie wissen auf was Sie sich einstellen können.

Das einzige was ich Ihnen mit Sicherheit zusagen kann, das es mein Anliegen ist und meiner Arbeitsphilosophie entspricht, Sie im kürzestmöglichen Zeitraum so vorzubereiten , das sie sicher zur MPU gehen und bestehen können.

Handels Sie rechtzeitig um keine Zeit zu verlieren. Rufen Sie mich an und wir vereinbaren einen Termin für Ihr kostenloses Erstgespräch. Dann wissen Sie von Beginn an was zu tuen ist, Sie verlieren keine unnötige Zeit, und haben die Chance mit hoher Wahrscheinlichkeit beim ersten MPU Termin zu bestehen und Ihren Führerschein wiederzuerlangen.