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Vertrauensvorschuss und Nichteignung

Vorab möchte ich Ihnen wichtige Informationen rund um die MPU geben, um sich schnellst möglich mit dem Thema Medizinisch Psychologischen Untersuchung und deren Folgen vertraut zu machen.

Gemeinsam können wir dann die Themen beleuchten, hinterfragen und Veränderungen erarbeiten, die zum Wiedererlangen des Führerscheines nach einer positiven MPU führen.

Ich beantworte gerne Ihre Fragen. 

Mit dem Erwerb des Führerscheins erhalten Sie von der Fahrerlaubnisbehörde einen Vertrauensvorschuss, dass Sie in der Lage sind ein Kraftfahrzeug verkehrstauglich und verantwortungsvoll zu führen.

Missbrauchen Sie dieses Vertrauen, das heißt berechtigte Fahreignungszweifel liegen vor, gelten Sie charakterlich als ungeeignet für den Straßenverkehr. Diese Zweifel können sowohl bei dem Fahrerlaubniserwerber/innen als auch bei Fahrerlaubnisführer /innen bestehen, und zu Anordnung einer MPU führen.

Was ist die MPU?

Es wird viel über sie geredet und gar geschrieben. Leider auch viel Unsinn.

Die meisten Menschen verbinden mit diesen 3 Buchstaben -MPU- willkürliche Fragen die niemand beantworten kann. Im lockeren Sprachgebrauch bezeichnet man die Medizinisch Psychologische Untersuchung gar als Idiotentest.

Hier kann ich Sie beruhigen. Die MPU ist alles andere als ein Idiotentest.

Die MPU ist ein faires, ausgeklügeltes, wissenschaftliches hoch wirksames Instrument, welches den Verkehr auf unseren Straßen für alle sicherer macht. 

 

Ich möchte Sie an dieser Stelle aufklären und verdeutlichen worum es hierbei eigentlich geht.

 MPU bedeutet:             M -  Medizinisch

                                      -  Psychologisch

                                      -  Untersuchung

Diese Gründe können sehr unterschiedlich sein.

  1. 8 Punkte im Verkehrszentralregister (FEAR)
  2. Führen eines Fahrzeuges und Einfluss von Alkohol
  3. Führen eines Fahrzeuges unter Einfluss von Drogen
  4. Führen eines Fahrzeuges unter Einfluss von berauschenden Medikamenten
  5. Häufiges aggressives Verhalten, auch außerhalb des Straßenvrkehrs

Weitere Gründe die zur MPU- Maßnahme führen können:

  1. Innerhalb der Probezeit – Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung.
  2. Antrag auf Erwerb eines Führerscheins der Klasse B vor erreichen des Mindestalter.
  3. Körperliche Beeinträchtigungen
  4. Diabetes – Epilepsie

Mit dem positiven Befund der MPU haben Sie die Möglichkeit wieder in den Besitz Ihres eingezogenen Führerschein zu gelangen. Sie haben hier die Möglichkeit  der Straßen Verkehrs Behörde zu zeigen und zu beweisen, das Sie an sich, Ihrem Problem und Veränderungen gearbeitet haben, um in Zukunft wieder vertrauensvoll am Straßenverkehr teilnehmen können, ohne dabei andere zu gefährden.